Mi 16.05.18 // Horst Evers

Der Kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex

Kategorie: Kabarett | Highlights | Spielplan | Mai

Spielort: Theater Sapperlot

Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:30 Uhr
VVK: 26 Euro inkl. Gebühr (Online zzgl. 3 Euro) / AK: 28 Euro | Karten erhältlich

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Horst Evers © KIKE / www.kikephotography.com

Info

Der Kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex
Ein Programm über Anstand und Moral * (jetzt aber auch ohne übertriebene Berücksichtigung derselben).

Freuen Sie sich auf ein brandneues Programm von Horst Evers, dem ›Meister des Absurden im Alltäglichen‹ (Jury des Deutschen Kleinkunstpreises)! Ein Abend, pickepacke voll mit ganz frischen Geschichten direkt vom Erzeuger rund um die Themen Anstand, Moral und was man so dafür oder auch davon hält. Hier und anderswo. Auf der Bühne liest, ruft, dröhnt, zischt und wummert Horst Evers seine Geschichten heraus, dass es nur so eine Art hat. Es ist sehr viel drin in diesem Abend, wie immer verpackt in vielen kleinen, harmlos beginnenden Erzählungen. Vor allem aber ist es ein grandioser Spaß. Für das Publikum, genauso wie für Horst Evers selbst. 

›Seine Bühnenshows sind Legende, seine paillettierten Roben, seine ausladenden Hüte, die reichverzierten Brillen, die atemberaubend hohen Schuhe, sein ausgefeiltes Klavierspiel, die bravourösen Tanzeinlagen, allesamt choreographische Spitzenleistungen. Das Effektfeuerwerk, das seine Auftritte regelmäßig begleitet, macht in eindrucksvoller Weise deutlich, was Pyrotechnik heute in geschlossenen Räumen zu leisten im Stande ist und lässt nicht selten die Nachbarschaft des jeweiligen Theaters glauben, der Verteidigungsfall sei eingetreten. (…) Doch immer wieder einmal besinnt er sich darauf, wie alles anfing, damals. In den späten 80ern der Neunziger Jahre. Irgendwo in Berlin. Eine Bühne. Ein Mann. Ein Text. Mehr hat es eigentlich noch nie gebraucht. Dann kommt der ganze Rest von selbst. Ein Mann. Ein Text. Wir haben beides hier. Freuen Sie sich auf Horst Evers!‹
Jochen Malmsheimer

Auszeichnungen: Deutscher Kleinkunstpreis . Salzburger Stier, Prix Pantheon, Tuttlinger Krähe, Gaul von Niedersachsen u.v.a.

* Der Kategorische Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen

Wie können wir den mannigfaltigen Tücken des Daseins begegnen? Horst Evers macht den Alltagstest und erzählt Geschichten mitten aus dem Hier und Jetzt: Er verbessert fremde Sprachen derart, dass man sie versteht, ohne sie zu sprechen; entwickelt Sportarten, deren Ausübung man vor dem eigenen Körper geheim halten kann; lässt sich online massieren und findet endlich sinnvolle Kompromisse für die respektvolle Smartphonenutzung während persönlicher Gespräche: ›Ein Stirnband mit einer Halterung für das Smartphone des Partners. Sie trägt mein Telefon vor der Stirn, ich trage ihres vor der Stirn, und so können wir gleichzeitig Mails checken und uns trotzdem innig in die Augen schauen. Ist auch für die Körperhaltung besser.‹» Er schlägt der NSA vor, seine Überwachung von nun an selbst zu übernehmen und regelmäßig Bericht zu erstatten, möchte aber von den eingesparten Kosten profitieren. Auch unterwirft er Kants kategorischen Imperativ und die Lehrsätze anderer großer Denker dem Test und kommt alles in allem zu dem Ergebnis: Das Leben ist wunderbar, macht aber leider häufig auch viel Arbeit. Man sollte es preisen, wie ein Schweizer seine Heimatstadt Thun: ›Thun ist schön, aber nichts Thun ist schöner.‹
Ein wunderbar erzählter Geschichtenband, der zeigt: So komisch war Alltag noch nie!

4.3/5 Bewertung (3 Stimmen)

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