Theater Sapperlot: Kristallen gehauchte Klänge von „Ganes“ bezaubern das Publikum in Lorsch.

von Thomas Tritsch | Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch 24.06.2015

Theater Sapperlot: Kristallen gehauchte Klänge von „Ganes“ bezaubern das Publikum in Lorsch. Perfekter Harmoniegesang verzauberte die Ohren. Lorsch. Fremd, rätselhaft, wunderschön: Ganes ist eine der ungewöhnlichsten Formationen in der aktuellen europäischen Musiklandschaft. Das Frauen-Trio aus Südtirol bewegt sich außerhalb jedes Genres in einer Zwischenwelt aus Jazz, Pop und Weltmusik. Ihr betörend sirenenhafter Gesang und die schwebenden Klanggemälde haben das Publikum im Theater Sapperlot zwei Stunden lang in ihren Bann gezogen. Ein Weltklassekonzert in Lorsch. Ganes singen Ladinisch. Ein seltener Dialekt, der in den Alpentälern Oberitaliens gesprochen wird. Sie kommen aus La Val, einem Dörfchen in den Dolomiten auf 1300 Metern Höhe: Maria Moling und ihre Cousinen Marlene und Elisabeth Schuen. Drei Feen aus dem Bergenland, die seit fünf Jahren gemeinsam Musik machen. Mit Worten, die auf der Welt gerade eine Handvoll Menschen verstehen. Doch das musikalische Vokabular ist kosmopolitisch, urban und universell. Ganes versteht jeder, der sich von ihren Kompositionen berühren und verführen lässt. Die Sprache ist ihr schönstens Instrument.

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Theater Sapperlot: Lorscher Abt: Endspurt Richtung Gipfelkreuz.

von Thomas Tritsch | Bergsträßer Anzeiger, Freitag 22.05.2015

Theater Sapperlot: Nach dem letzten Kultursalon vor der Sommerpause werden jetzt die Finalisten gefiltert.
Lorscher Abt: Endspurt Richtung Gipfelkreuz.

LORSCH. Am 6. Oktober wird der zweite "Lorscher Abt" verliehen. Die letzte Runde des Vorentscheids ging am Dienstag im Theater Sapperlot über die Bühne. Im Kultursalon, der Freistilabteilung des Hauses, trafen sich sechs Künstler mit Ausschnitten ihrer aktuellen Programme. Oder einfach nur, um einmal in der alten Tabakscheune dabei sein zu können.

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Theater Sapperlot: Im Kultursalon treffen sich die Wettbewerber für den nächsten „Lorscher Abt“

von Thomas Tritsch | Bergsträßer Anzeiger, Samstag 02.05.2015

Theater Sapperlot: Im Kultursalon treffen sich die Wettbewerber für den nächsten „Lorscher Abt“ / Wundertüte mit allen Geschmacksrichtungen. Shakespeare in die Mangel genommen. LORSCH. Im Herbst wird der Kleinkunstpreis "Lorscher Abt" zum zweiten Mal verliehen. Vorjahressieger war Martin Zingsheim, der nach seinem erfolgreichen Auftritt im Theater Sapperlot auch den Deutschen Kleinkunstpreis abgestaubt hat. Noch offen ist, wer in diesem Jahr antritt. Der Vorentscheid geht am 19. Mai mit dem nächsten Kultursalon ins Finale.

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LORSCHER KLEINKUNSTTAGE: Hartmut Ehrenfeld und Michael Aufenfehn als „Habbe und Maik“ setzten gekonnt den Schlusspunkt.

von Monika Hälker | Bergsträßer Anzeiger, Donnerstag 30.04.2015

Sapperlot Kleinskunsttage: Hartmut Ehrenfeld und Michael Aufenfehn als „Habbe und Maik“ setzten gekonnt den Schlusspunkt. Köstlich groteske Zerrbilder. LORSCH. Geschichtenerzähler ohne Worte: Gute Pantomimen können durchaus mehr sagen als wortgewaltige Helden. Und gute Clowns spielen verräterisch mit den Gesichtsmuskel, um Botschaften zu vermitteln. Nicht einmal die Mimik braucht das schräge Duo "Habbe und Maik" (Hartmut Ehrenfeld und Michael Aufenfehn) , das jetzt im Nibelungensaal seine janusköpfigen Masken aufzog und mit bestechendem Charme ein bizarres Figurenkabinett eröffnete.

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LORSCHER KLEINKUNSTTAGE: Songs von der Liebe – der schönsten aller Plagen.

von Monika Hälker | Bergsträßer Anzeiger, Dienstag 28.04.2015

Sapperlot Kleinskunsttage: Männerquintett „Hiss“ begeisterte in der Nibelungenhalle / Musikalische Weltreise vom Wilden Westen bis zur Taiga / Polka auf dem Friedhof. Songs von der Liebe – der schönsten aller Plagen. LORSCH. Erst im Prärie-Sound mit Mundharmonika, Quetschkommode und einer scharfen Prise Bass reitet die Formation "Hiss" durch den Wilden Wesen, um dann die fetzige Polka im Schlangen beschwörenden Gestus mit orientalischem Charme zu überziehen. Mit einer grenzüberschreitenden Spiellust entwarf die bardische Band ein wunderbar prickelndes Panorama zwischen dem Temperament der russischen Seele bis hin zu schlagerhaft anmutenden Melodien.

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LORSCHER KLEINKUNSTTAGE: Kaminer holte „Russendisko“ nach Lorsch

von Thomas Tritsch | Bergsträßer Anzeiger, Montag, 27.04.2015

KULTURTAGE: Berliner Kultautor begeisterte mit seinem Gastspiel
Kaminer holte „Russendisko“ nach Lorsch

LORSCH. Die Russen kommen bevorzugt nachts, laut und hungrig. Solche Spontanbesuche kennt Wladimir Kaminer aus eigener leidvoller Erfahrung. Wie gut, wenn man in solchen interkulturellen Härtefällen über schwäbische Erdgeschossbewohner verfügt, die einem mit Freude die Speisekammer öffnen.

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SAPPERLOT: Feine Anarcho-Komik

von Thomas Tritsch | Bergsträßer Anzeiger, Dienstag 31.03.2015

Theater Sapperlot: Philip Tägert alias FIL präsentierte sein „Pullern im Stehn“. Feine Anarcho-Komik.

Lorsch. FIL hat einen Roman geschrieben. Oder so etwas Ähnliches. Der Erfinder der brachial komischen Comic-Reihe "Didi & Stulle" serviert mit "Pullern im Stehn" eine Art Autobiografie, die sich vor allem auf die pubertäre Sturm- und Drangphase des Künstlers konzentriert. Wenngleich man hier gleich sagen muss, dass dieser Prozess bei ihm höchstens körperlich ausgestanden scheint. Die revolutionäre Haltung im Innern hat sich noch immer nicht weg entwickelt.

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SAPPERLOT: Ein Franke kotzt sich im Sapperlot aus

von Thomas Tritsch | Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch 04.02.2015

Theater Sapperlot: Star-Choleriker Matthias Egersdörfer perfektioniert im Lorscher Theater Sapperlot die reinigende Wirkung des Humors. Ein Franke kotzt sich im Sapperlot aus.

Was für ein leiser, feingeistiger Mensch, der einem das frisch erstandene Büchlein mit einem skizzierten erigierten Penis signiert, wie man ihn von Schulklotüren kennt. Mit dem Edding mitten auf den Umschlag. Im gestreiften Bademantel sitzt Matthias Egersdörfer etwas erschöpft am Flügel, nachdem er zweieinhalb Stunden lang die Drecksau hat raushängen lassen. Eine Rolle, sicher. Aber niemand sonst schafft es so virtuos und verstörend, mit den Gefühlen und Erwartungen des Publikums zu spielen.

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